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Wirtschaft

Ägypter leiden unter steigender Inflation

Wegen einer schweren Wirtschaftskrise in Ägypten sind die Preise in dem nordafrikanischen Land so stark angestiegen wie seit 30 Jahren nicht mehr.

Die aufs Jahr gerechnete Kerninflation in Ägypten lag im Februar bei 33,1 Prozent, nach 30,9 Prozent im Januar. Das teilte die Zentralbank am Donnerstag in Kairo mit.

Die Verbraucherpreise legten gegenüber dem Januar um 2,1 Prozentpunkte zu, auf eine jährliche Inflationsrate von 30,2 Prozent, so die nationale Statistikbehörde CAPMAS. Besonders die Preise für Nahrungsmittel stiegen an - um mehr als 40 Prozent.

Kaufkraft halbiert

Ägyptens gravierende ökonomische Probleme bringen die autoritäre Regierung des Landes zunehmend unter Druck. Mangelnde Einnahmen ausländischer Währungen - vor allem durch den Einbruch des Tourismus nach schweren Terroranschlägen 2015 - machten eine Wechselkursfreigabe im November 2016 nötig.

Seitdem hat das ägyptische Pfund etwa die Hälfte seiner Kaufkraft verloren. Während die Preise auch für Güter des täglichen Bedarfs steigen, bleiben die - oft sehr niedrigen - ägyptischen Löhne gleich.

bea/zdh (dpa, reuters)

 

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