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Aktuell Europa

Ägypten lässt Eaysyjet-Flieger nicht landen

Die rund 20.000 in Ägypten gestrandeten Touristen sollen nach dem Willen der britischen Regierung unter verschärften Sicherheitsmaßnahmen nach Hause geholt werden. Die ägyptischen Behörden bereiten den Airlines Probleme.

Ein easyJet-Flieger auf dem Rollfeld. (Foto: )

Maschinen wie diese der Fluglinie Easyjet dürfen derzeit in Scharm el Scheich nicht landen

"Die zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen beinhalten, dass die Passagiere nur Handgepäck mitnehmen dürfen und das andere Gepäck separat transportiert wird", sagte eine Sprecherin von Premierminister David Cameron.

Viele Touristen wären allerdings schon froh, wenn sie überhaut in ein Flugzeug Richtung Heimat steigen könnten. Zwar ist eine erste Easyjet-Maschine mit 160 Urlaubern gestartet. Allerdings lassen die ägyptischen Behörden nach Angaben der Fluglinie derzeit keine weiteren britischen Flugzeuge zur Rückholung von Touristen in Scharm el Scheich landen. Landungen von solchen Maschinen seien ausgesetzt, teilte die Fluglinie mit.

Dies bedeutet, dass acht der zehn für Freitag geplanten Easyjet-Flüge ausfallen. Lediglich eine weitere, ursprünglich für Mittwoch terminierte Maschine, soll noch abheben dürfen. Nach Angaben der Airline sind erst 320 der rund 20.000 Urlauber ausgeflogen worden. Es werde "auf höchster politischer Ebene gesprochen", um das Problem zu lösen, teilte Easyjet mit.

Unklar, ob andere Fluglinien betroffen sind

Laut BBC könnten Probleme mit der zeitlichen Organisation der Starts und Landungen in Scharm el Scheich das Problem sein. Unklar ist, ob auch Flüge anderer britischer Airlines betroffen sind. Die Fluglinien Monarch und Britisch Airways, die ebenfalls Direktverbindungen in den Urlaubsort unterhalten, wollen nach eigenen Angaben an ihren Plänen festhalten, die Urlauber zurückzuholen.

London hatte am Mittwoch die Flugverbindungen zwischen Großbritannien und Scharm el Scheich aus Sorge vor Terroranschlägen gestoppt. Die britische Regierung vermutet, dass Terroristen eine Bombe an Bord des am Samstag über dem Sinai abgestürzten russischen Urlaubsfliegers geschmuggelt hatten.

mro/uh (dpa, afp)